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AUF EIN WORT

01. Oktober 2003


 

Liebe Schwestern und Brüder,

geht es Ihnen vielleicht ähnlich wie mir? Ich kann es schon fast nicht mehr hören: „Nein, Ausbildungsplätze haben wir keine, wir müssen sparen.“, oder „Tut uns leid, aber wir können sie nicht bezahlen.“ – „Das können wir uns nicht leisten.“

Egal wo man hinkommt und egal mit wem man spricht, ob in Politik, Kirche oder Gesellschaft, überall geht es nur noch darum, den Gürtel enger zu schnallen. Haben wir uns wirklich so verausgabt, dass wir an allen Ecken und Enden sparen müssen? Ich weiß nicht, wie es Ihnen dabei geht, aber ich möchte gerade jetzt in der kommenden Advents- und Weihnachtszeit nicht überall durch Sparmaßnahmen eingeschränkt werden. Gut, das Weihnachtsgeschenk muss vielleicht nicht so üppig ausfallen, wie es schon einmal gewesen ist, aber ansonsten? Bei meiner Arbeit möchte ich eigentlich nicht mit meiner Kraft sparen, sondern genau so wie alle Jahre dazu beitragen, dass die besinnliche Zeit gelingt. Vielleicht investiere ich sogar noch etwas mehr, um die Freude an Weihnachten und die Botschaft Jesu Christi an uns Menschen in mir aufzunehmen und an andere weiter zu geben. Gerade dabei sollten wir nicht anfangen zu knausern. Freude ist etwas, was jeder braucht und man eigentlich nie zu viel haben kann: Freude am Leben, Freude an den schönen Dingen, Freude an Gemeinsamkeiten und auch Freude an der Weihnachtsbotschaft. Ehrlich gesagt, wären wir doch sehr arm, wenn wir uns das Weihnachtsfest sparen würden. Vielleicht geht es Ihnen ja ähnlich, und sie sind gerne bereit die Freude und Botschaft von Weihnachten sich schenken zu lassen und auch mit vollen Händen an andere weiter zu geben, auch wenn es vielleicht etwas Arbeit kostet.

So wünsche ich Ihnen und Ihren Angehörigen einen besinnlichen Advent, ein fröhliches Weihnachtsfest und ein gesundes Neues Jahr unter dem Segen Gottes.

Ihr